Mit Annika Blanke und Christian Bruns

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wird verschoben. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben.

Seit zehn Jahren klären Annika Blanke und Christian Bruns als Gastgeber einer Lesebühne das Publikum über die Gefahren der Metrophobie auf. Der Begriff steht zwar für Abgründiges, umschreibt aber keineswegs die zwanghafte Furcht vor dunklen U-Bahn-Schächten. Wer unter Metrophobie leidet, hat vielmehr Angst vor Poesie. Zugegeben: Wir hegen Zweifel, ob sich in ganz Oldenburg auch nur ein seriöser Mediziner finden ließe, der bereit wäre, eine Metrophobie als Krankheitsbild zu diagnostizieren. Etwa, um betroffenen Abiturienten mit Deutsch als Leistungskurs ein Attest für den Tag der Abi-Klausur auszustellen. Dennoch unterstützen wir die beiden Oldenburger Poetry Slammer bei ihrer Mission, präventiv einer Ausbreitung der Metrophobie entgegenzuwirken. Schließlich soll auch uns in den nächsten Jahren das Publikum nicht ausgehen. Wie gewohnt erhalten sie bei ihrer öffentlichen ‚Therapiesitzung‘ Unterstützung von Gästen aus Musik und Literatur. Als literarischer Gast ist Oliver Uschmann dabei, ehemaliger Chefredakteur des Magazins Galore, der seit 2005 seine Hartmut und ich-Romane veröffentlicht.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“, 2017 unter dem Titel „Neulich war gestern noch heute“ ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams ‚Slamprodukt‘.

Unter der Email-Adresse ac(at)metrophobia.de können Karten reserviert werden.