Sonnige Zeiten für Markisenhersteller

Erwerb der städtischen Fläche sichert Expansion der Nova Hüppe GmbH

Der Firmenname Hüppe hat in Oldenburg eine lange Tradition. Während vor mehr als 130 Jahren die unternehmerische Tätigkeit mit der Gründung einer Großhandlung für Sattlerwaren begann, startete vor 20 Jahren am neuen Produktionsstandort (Schmiedeweg 4+6) die Markisenherstellung. Nachdem 2011 das im Gewerbegebiet Tweelbäke gelegene Werk um eine Fertigungshalle für Markisentücher ausgebaut wurde, werden hier ausnahmslos Maßanfertigungen verschiedener Markisentypen hergestellt und schwerpunktmäßig über inländische Fachhändler vertrieben.

Mit inzwischen 150 Beschäftigten hat die Nova Hüppe GmbH als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen eine marktführende Position in Deutschland erreicht.

Bauliche Erweiterung dringend notwendig

Aufgrund des erheblichen Wachstums in den letzten Jahren sind die vorhandenen Kapazitäten vollständig ausgelastet. „Für die dringend notwendige bauliche Erweiterung haben wir der Nova Hüppe GmbH das städtische Grundstück an der Schlachthofstraße zum Erwerb angeboten“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die dynamische Entwicklung am Standort Oldenburg. Nachdem auch der Rat der Stadt Oldenburg den Verkauf der Fläche zur Größe von 9.389 Quadratmetern bestätigte, wurde am 27. Oktober 2020 der Kaufvertrag beurkundet.

Damit steht ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte bevor: Zusätzlich zu den vorhandenen drei Produktionswerken wird eine 2.750 Quadratmeter große Lager- und Logistikhalle neu errichtet werden. Der Neubau schafft die Voraussetzung, Versand und Logistik betrieblich neu zu organisieren. Gleichzeitig bieten die zusätzlichen räumlichen Kapazitäten die Möglichkeit, heute ausgelagerte – aber für den Produktionsprozess benötigte – Vormaterialien vor Ort zu lagern. Geschäftsführer Normen Strecker ist positiv gestimmt: „Bereits seit vielen Jahren stehe ich mit der Wirtschaftsförderung zu unterschiedlichen Themen in Kontakt. Die Wachstumsdynamik macht eine kurzfristige Betriebserweiterung notwendig, die dank der zügigen und professionellen Abstimmungen bald möglich sein wird.“

Investition von rund drei Millionen Euro umfasst auch Elektromobilität

Neben der Schaffung von voraussichtlich 50 neuen Arbeitsplätzen soll im Zuge des Investitionsvorhabens von annähernd drei Millionen Euro auch die betriebsinterne Logistik zwischen dem Stammwerk und der neuen Betriebsstätte mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zukunftsfähig aufgestellt werden, ebenso ist auf dem Dach die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Im rückwärtigen Bereich des Grundstückes, angrenzend an den in die öffentlichen Grünstrukturen integrierten Armenhausgraben, wird eine Anpflanzfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern mit standortheimischen Bäumen und Sträuchern realisiert.

„Zusätzlich zu der überzeugenden Sortiments- und Vertriebsstrategie wird die Erweiterungsinvestition einen nachhaltigen Impuls setzen“, ist Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, vom unternehmerischen Erfolg der Nova Hüppe GmbH überzeugt.