Medizin in Oldenburg und Groningen studieren

Seit Oktober 2012 gibt es auch in Oldenburg einen Medizinstudiengang. Landesgrenzen übergreifend bildet die neu gegründete European Medical School (EMS) den Medizinernachwuchs aus. Dabei arbeiten die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Rijksuniversiteit Groningen Hand in Hand und beschreiten neue Wege. Für Europa einzigartig.

Nachwuchs fördern

Das Studienkonzept stellt Praxis und Forschung in den Mittelpunkt. Schon früh arbeiten die angehenden Mediziner in Arztpraxen der Nordwestregion mit. So soll der Ärzte-Nachwuchs gerade auf dem Land gefördert werden, da die Anzahl von ländlichen Hausärzten abnimmt. Außerdem besteht eine enge Kooperation zwischen der Uni Oldenburg und den Oldenburger Krankenhäusern, um einen neuen universitätsmedizinischen Standort in Oldenburg zu etablieren.

80 Studierende können jedes Jahr in Oldenburg das Medizinstudium aufnehmen. Das Besondere am bilateralen Studiengang ist der Studierendenaustausch: Mindestens ein Jahr verbringen die Studierenden an der Partneruniversität im Nachbarland. So lernen sie das deutsche und das niederländische Gesundheitssystem kennen. Die Oldenburger Studierenden können neben ihrem Staatsexamen und den Masterabschluss in „Geneeskunde“ an der Uni Groningen erwerben.

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